Wenn ein Kind Suchtkranker Eltern ihre Hilfe sucht (Tipps für Lehrer)

15.05.2012 10:13

1. Informieren sie sich über Suchterkrankungen und über die Kinder und

   Jugendlichen suchtkranker Eltern!

2. Zeigen sie Interesse an dem Kind oder Jugendlichen.

3. Erkennen und fördern sie die Stärken des Kindes.

4. Fragen sie nach,wie es ihm geht und teilen sie zum Beispiel ihren

    Eindruck mit, dass etwas mit ihm nicht stimmt,weil es unglücklich

    oder traurig wirkt.

5. Drängen Sie das Kind nicht zum Reden,und machen sie klar,dass

    Sie bereit sind,zuzuhören-auch zu einem späteren Zeitpunkt.

6. Versuchen sie das Vertrauen des Kindes zu gewinnen.

7. Nehmen sie das Kind in seiner Wahrnehmung ernst!

8. Nehmen sie nur dann Kontakt zu den Eltern auf,wenn das Kind

   oder der Jugendliche ausdrücklich zustimmt! Stellen Sie sich auf

    die Seite des Kindes.

9. MACHEN SIE DEM KIND KEINE VERSPRECHUNGEN, DIE SIE

    NICHT HALTEN KÖNNEN!

10. Fördern sie nicht die Schuldgefühle des Kindes. Vermeiden Sie

     es,Dinge zu sagen,die ihm das Gefühl geben,seine Eltern zu verraten.

11.Überstürzen sie nichts! Suchen sie Rat und Unterstützung bei Fachstellen

     wie Suchtberatungsstellen. Plegen sie Kontakt zu geeigneten professionellen

    Helfern,damit sie mit ihnen zusammenarbeiten können, wenn ein Kind ihre

    Hilfe braucht.

12. Erörten Sie die Probleme des Kindes mit niemanden,den es nichts angeht.

     Es geht schließlich auch darum,das Kind und seine Familie zu schützen!

13. Geben sie dem Kind Unterstützung,wenn es sie um Hilfe bittet.Sie sind

      möglicherweise die einzige Person,an die das Kind sich wendet.

14. Erarbeiten sie im Kollegenkreis eine Richtlinie,die regelt,was passieren soll,

      wenn ein Elternteil sein Kind abholt und offensichtlich stark alkoholisiert ist.

15. Wichtig!!!!   Beruhigen sie das Kind und geben Sie die Gewissheit,

                       das es richtig war,Hilfe bei ihnen zu suchen!